Schriftzug St. Margarethen an der Raab

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St. Margarethen Raab

St. Margarethen an der Raab

Im Jahre 1268 wurde der Ort St. Margarethen an der Raab (damals Gumprechtsdorf) erstmals urkundlich erwähnt. St. Margarethen an der Raab liegt eingebettet in das breite Flachmuldental der Raab, ist 7 Kilometer südlich von Gleisdorf an der Feldbacher Bundesstraße gelegen und über die Südautobahn, Abfahrt Gleisdorf-Süd, von Wien oder Graz kommend, leicht und rasch zu erreichen. Das Gemeindegebiet St. Margarethen an der Raab liegt in der sanften Hügellandschaft der Oststeiermark, und zeichnet sich durch sein sonniges und mildes Klima aus.

Die 4310 Hektar große Gemeinde setzt sich seit der Gemeindezusammenlegung 1968 aus den acht Katastralgemeinden Entschendorf, Goggitsch, Kroisbach, St. Margarethen an der Raab, Sulz, Takern I, Takern II und Zöbing zusammen. Zur Zeit wohnen in der Gemeinde ca. 4.200 Einwohner. Die Anzahl der Haushalte ist bereits auf 1.488 gestiegen. Durch die Errichtung von modernen Wohnanlagen steigt die Einwohnerzahl ständig. Mit Wirkung vom 1. August 1990 erhielt die Gemeinde von der Steiermärkischen Landesregierung ein Gemeindewappen verliehen.

Die Kirche als Wahrzeichen trohnt auf einem Hügel, förmlich wachend über den Ort und dem Raabtal. Im Jahre 1267 wurde sie als Filialkirche erwähnt und im Jahre 1295 zur Pfarrkirche erhoben. Die Pfarrkirche gehört zu den wenigen erhaltenen gotischen Landkirchen unserer Region und zählt zum Typus der Westturmkirchen. An der Stelle eines älteren Baues begann man mit dem Neubau um 1510. Es handelt sich um ein 34 Meter langes Langhaus mit einem dreijochigen Netzrippengewölbe und einer Schlusssteinreihe auf Rundpfeilervorlagen mit Deckplatte und ausgekehlten Rippenprofilen.

In den einzelnen Ortschaften und an Wegkreuzungen befinden sich schöne Kapellen und Bildstöcke. Sie werden auch die Perlen und Juwelen der Pfarre bzw. der Gemeinde genannt und sind ein Zeichen tiefer Gläubigkeit der Bevölkerung.

Zur Gemeindestruktur kann gesagt werden, dass die Fläche des Gemeindegebietes je zu einem Drittel aus Wald, Ackerland und Wiesen besteht und auf einer Seehöhe von 319 bis 499 Meter liegt.

Im Raabtal und in den Seitentälern wird überwiegend Ackerbau betrieben. Auf den Hügeln der Seitentäler befinden sich Obst- und Weingärten. Eine Vielfalt an landwirtschaftlichen Produkten, Lebensmitteln und Erzeugnissen unserer Region wird in den Buschenschänken, Hofläden, in einer regionalen Bauernecke, am Bauernmarkt, Ab Hof usw. von den Direktvermarktern angeboten und findet großen Anklang. Bemerkenswert in unserer Gemeinde ist die große Zahl an Biobauern. Da die Bedeutung an Biomasse-Energie immer wichtiger wird, wagen auch in unserer Gemeinde immer mehr innovative Land- und Forstwirte den Schritt vom Landwirt zum Energiewirt.

Über 200 Klein- und Mittelbetriebe beschäftigen derzeit rund 600 Arbeitnehmer. Die Gemeindevertretung ist um die Ansiedlung weiterer Betriebe sehr bemüht. Derzeit sind mehrere neue Betriebe im Aufbau und weitere haben das Industriegebiet bereits zum neuen Betriebsstandort gewählt.

Rund 50 aktive Vereine beleben den Ort mit Kultur und Brauchtum. Einige Vereine sind bereits über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Von St. Margarethen aus bieten sich viele interessante Tagesausflugsziele an. Die nahe gelegene Riegersburg, die Schlösserstraße, die Thermenregion, die Weinstraße, der Raabtalradweg, der Aussichtsturm am Kleeberg, Teichalm/Sommeralmgebiet, Graz mit seinen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und viele mehr sind beliebte Ausflugsziele unserer Gäste.